Wie kann man Migräne behandeln?
Diagnose Akut-Therapie Migräne-Prophylaxe

Bei Migräne gibt es bereits sehr gute Behandlungsmöglichkeiten. Leider wird Migräne jedoch aufgrund von Unkenntnis oft nicht richtig behandelt. Rund jeder zweite Betroffene versucht seine Migräne mit frei verkäuflichen Mitteln in den Griff zu bekommen und geht gar nicht erst zum Arzt bzw. zur Ärztin. Gerade bei der Eigenmedikation ist Vorsicht geboten: Bei häufiger Einnahme können Schmerzmedikamente auch den Magen-Darm-Trakt angreifen. Hier bieten spezielle medikamentöse Magenschutz-Präparate Abhilfe.
Sehr oft helfen bei Migräne jedoch nur verschreibungspflichtige Arzneimittel, die auch bei starken Schmerzen wirken. Migräne sollte außerdem immer von einem Facharzt bzw. einer Fachärztin für Neurologie diagnostiziert werden, denn diese sind auf Kopfschmerzen spezialisiert. Auch in Kopfschmerzambulanzen können Betroffene professionelle Hilfe erhalten.

Wann sollten Sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen?

Grundsätzlich sollten sich Menschen, die häufig unter Kopfschmerzen leiden, in ärztliche Behandlung begeben. Alle PatientInnen mit chronischen oder häufig auftretenden Kopfschmerzen oder mit besonderen Kopfschmerzarten sollten zumindest einmal zum Neurologen gehen. In vielen Fällen ist nach der genaueren diagnostischen Abklärung und der medikamentösen Einstellung die Weiterbetreuung durch praktische ÄrztInnen möglich.

Vorbereitung für den Arztbesuch
Um eine schnelle und genaue Diagnose zu gewährleisten, sollten Sie sich auf Ihren Arztbesuch vorbereiten. Der so genannte MIDAS-Fragebogen hilft Ihnen festzustellen, wie stark Ihre Lebensqualität durch Migräne beeinträchtigt ist. Mit Hilfe des Migränekalenders können Sie Ihre Schmerzen bewerten sowie Ihre Attackenhäufigkeit beobachten. Diese Unterlagen können Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin die Diagnose und die Wahl der individuell passenden Behandlungsmethode erleichtern.
HOME  |  ÜBER UNS  |  NEWS  |  KONTAKT  |  IMPRESSUM